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19.6.08 20:33


Vom Teetrinken in Berlin

Seit einigen Tagen besuche ich jeden Tag das Tschaikowsky Teehaus in Berlin. Ich bildete mir ein, von grünem Tee etwas zu verstehen, aber hier lernte ich, dass ich keinen Schimmer hatte.
Die Teestube fällt kaum auf beim Vorbeigehen und ist der absolute Insider Tip. Man kann dort zur Zeit noch keine Teeblätter kaufen, lediglich Tee trinken und hausgemachtes, ungewöhnliches Gebäck essen, zum Beispiel israelische vegane Anisplätzchen oder arabische Leckereien aus Nüssen und Schokoladencreme.
Das Angebot von über 160 Teesorten umfasst vor allem ein breites Spektrum von Grüntees. Keiner davon ist aromatisiert, es sind alles exquisite Spezialitäten mit sehr individuellen eigenen Aromen.
Weil die Wahl schwer fällt, habe ich mich dazu entschlossen, alle Sorten zu probieren, eine pro Tag. Ich fing an mit den chinesischen "Drachenaugen", einem Tee mit natürlichem Raucharoma. Am nächsten Tag wurde mir ein Tee serviert, dessen Geschmack mich zunächst an Gurken erinnerte, ab der zweiten Tasse schmeckte er dann so, als ob er gesüßt wäre. Am dritten Tag trank ich einen chinesischen Sencha und heute ist ein anderer chinesischer Grüntee namens "Yu Ye" an der Reihe."
Nachdem man einen Tee gewählt hat, passiert folgendes: Einer der drei hübschen jungen Teemeister wäscht eine großzügige Portion der Blätter mit warmem Wasser und bringt sie sodann an den Tisch zum Beschnuppern. Dann werden drei Gegenstände gebracht: ein kleines japanisches Keramikkännchen mit den Teeblättern, es fasst den Inhalt einer Schale. Ein halber Liter wohl temperiertes gefiltertes Wasser in einer Thermoskanne und eine schlichte weisse Porzellanschale. Man gießt Wasser aus der Thermoskanne in das Kännchen, lässt den Tee eine halbe Minute ziehen und gießt ihn ab in die weiße Schale. Genießen! Diesen Vorgang wiederholt man solange, bis das Wasser aufgebraucht ist. Eine solche Portion mit vier bis fünf Aufgüssen kostet zwischen 2,30 und fünf Euro.
Es lohnt sich, ehrlich, und das Gebäck ist ebenfalls umwerfend.
Die Teestube öffnet täglich außer Montags von 14 bis 24 Uhr ihre Tür und ist nur 4 Tram-Stationen vom Alexanderplatz entfernt im Kiez Prenzlauer Berg. Man nimmt die M4 und steigt an der Station Hufelandstraße aus. Das Tee-Kunsthaus Tschaikowsky befindet sich in der Käthe-Niederkirchner-Straße 15. Wer mit dem eigenen Laptop kommt, darf auch das freie Wireless LAN benutzen.
18.5.08 16:58


Telekommunikations-Weltwirtschaftssystem

Am Modell der Global Reserve Bank (GRB) wird seit 1945 - in Eigeninitiative von unabhängigen amerikanischen Wissenschaftlern - gearbeitet. Die GRB ist ein ökologisches Weltwirtschaftssystem, welches entwickelt wurde und wird, um das bestehende System abzulösen. Es klingt utopisch, aber der über Nacht mögliche Übergang in das Telekommunikations-Weltwirtschaftssystem der GRB wird sofort weltweit die Armut eliminieren und Umweltverschmutzung drastisch reduzieren.
Ich studiere die GRB seit 2003 und bin die bisher einzige deutschsprachige Sachverständige. Die Global Reserve Bank bietet den eleganten Ausweg aus der weltweiten Misere.
Ich wünsche mir Kontakt mit Unternehmern der Telekommunikations-Industrie, denen das Wohl unseres Planeten wichtig ist und Finanzierung von GRB Öffentlichkeitsarbeit. Ich bin jederzeit bereit, Workshops für einzelne und Gruppen in Berlin zu geben. Wir müssen dringend handeln, um die Ökosysteme unserer Erde zu retten.
Jede Art von praktischen Beiträgen und finanzieller Unterstützung zur Bekanntmachung der GRB wird gebraucht.
7.5.08 16:30


Muss Müll stinken?

Muss Müll stinken? Meine Grossmutter pflegte geleerte Konservendosen liebevoll vom Etikett zu befreien und abzuwaschen, das beeindruckte mich damals sehr und hat mich scheinbar geprägt.
Weitgehend vermeide ich Müll, aber was ich zum Recycling gebe, ist sauber. Am liebsten sind mir die organischen Abfälle. Um die zwischenzulagern, stand in meiner deutschen Küche eine bemalte Keramikschale unter der Spüle.
Die Schale legte ich mit Zeitungspapier aus. Sie wurde in der warmen Jahreszeit täglich geleert, sonst jeden zweiten Tag.
Wenn ich einen Kompostplatz benutzen kann, breite ich die organischen Abfälle sorgfältig darauf aus. Ich mag kunstvoll gestaltete Kompostplätze. Es mag seltsam klingen, aber für mich ist mein Kompost so was wie ein Altar für Mutter Erde. Das ist ein Spiel, welches ich gerne spiele...ich sorge für Mutter Erde, indem ich ihr was zum Recyceln bringe.
Stinkige Biotonnen sind eklig, besonders, wenn der Inhalt in Plastikbeuteln vor sich her gärt.
Ich wickle die Portionen für die Biotonne in dicke Lagen Zeitungspapier ein, die ich mit Hilfe eines Gummibands fixiere.

Hier in Addis Ababa gibt es keine ordentlich funktionierende Müllabfuhr, der Müll wird in der Regel auf brauchbares hin untersucht und dann an Strassenecken verbrannt.
Mein Lehmhaus hat einen kleinen felsigen Hinterhof zum Wäsche Aufhängen.
Als ich dort vor sieben Monaten einzog, wuchs dort nicht das kleinste Grün. Ich trennte einen Platz für die organischen Abfälle mit Steinen ab. Die Küchenabfälle decke ich mit Lagen von langen Grashalmen ab. (In Äthiopien kann man Grasschnitt an der Strasse kaufen, aber das ist eine andere Geschichte.) Leider gibt es keine Drainage, und ich hab auch noch keinen Regenwurm entdeckt, aber zu meiner grossen Freude wächst aus der sich verändernden Materie nun was.
Als erste sprossen Zwiebeln. dann folgte eine Tomatenpflanze, die schon ein paar kleine Früchte trägt. Nun entdeckte ich noch drei andere kräftige Pflanzen, die ich nicht identifizieren kann. Eine hat glänzende rote Blätter, eine ist pelzig mit einem kräftigen Stamm und eine hat ein langes, spitzes zusammengerolltes Blatt Richtung Himmel geschoben. Könnte sich um Ingwer, Chili und eine Papayapflanze handeln.
Ist das nicht wunderbar?
Die Grossmutter auf dem Bild ist meine Nachbarin im Compound.
8.4.08 10:09


Was würdest du vorziehen?

Frage:
Welche Option würdest du vorziehen, wenn du wählen könntest?

!. ein öffentliches, gebührenfreies Strassensystem.
Strassenbau und Instandhaltung wird von der öffentlichen Hand finanziert.
Für Telekommunikationskosten musst du privat aufkommen.

2. öffentliche erstklassige Telekommunikation nach dem Modell der Global Reserve Bank

Alle privaten Kosten für hochwertige Telekommunikation inclusive Hardware, (die du dir auf dem freien Markt selber aussuchst), werden vom GRB Kommunikationskonto bezahlt.
Für die Benutzung von Strassen mit einem Kraftfahrzeug müsstest du bezahlen an die Unternehmen, die die Strassen gebaut haben und sie instand halten.
7.4.08 11:16


Wir fangen schon mal an

Meine erste Kampagne als Kandidatin für das GRB Manageramt beginnt heute.

Ziel der ersten Etappe ist die Registrierung mindestens 40 Millionen äthiopischer Shareholder bis Ende des Jahres.
Mein Assistent Mike hat Platz für 30 Tage an öffentlichen Anschlagbrettern für meine Aushänge angemietet.
Das ist die billigste und effektivste Art der Werbung in Äthiopien. Die Anschlagbretter sind sehr populär.
Ich bin begeistert von meiner Idee der Shareholder Registrierung mit Hilfe zigtausender Registratoren.

Die angehenden Registratoren bekommen von mir eine leere Liste zum Fotokopieren, fünf GRB Poster und zwei Seiten mit Instruktionen. Für die Beratung zur Existenzgründung und Ermächtigung müssen sie mir einen Beitrag von 100 Birr (entspricht ca, 7,50 Euros) zuzüglich Steuern bezahlen.

Ich habe Listen ausgedruckt, davon bekommt jeder Registrator ein Exemplar zum Kopieren mit dem eigenen Namen und der eigenen E-mailadresse. Die Idee ist, dass die Registratoren alle Afrikaner ohne Internet-Knowhow registrieren. In die Listen sollen sie die Namen der Shareholder eingetragen, die sich registrieren wollen. Der Registrator nimmt den Kunden für den Service einen kleinen Betrag ab, ein Birr pro Person genügt für den Anfang und wird dem Registrator ein kleines Einkommen erwirtschaften. Volle Listen werden zu mir ins Büro gebracht, ich registriere umsonst alle Namen online auf www.grb.net
Wenn es mir zuviel wird, zeige ich den Registratoren das Online Verfahren. Sie müssen dann selber anfangen, an öffentlichen Computern ihre Kunden zu registrieren.
Ich vertraue darauf, dass die Aktion nach einem Monat zum Selbstläufer geworden ist.
Ich wünsche mir nämlich, am 6.Mai dieses Jahres meine Rückreise nach Deutschland anzutreten (meine Anlaufstelle ist das Hospitalityclub Beachcamp vom 8. bis zum 12. Mai) und in Berlin eine ganz andere Kampagne zu starten.

Ich erwarte, dass die Welle innerhalb kürzester Zeit über Äthiopiens Grenzen schwappt und sich im ganzen afrikanischen Kontinent, Südamerika und Asien ausbreitet. Innerhalb weniger Jahre wird die Mehrheit der Weltbevölkerung registriert sein und wir können die GRB eröffnen.

Wir warten nicht mehr darauf, dass die UN die GRB versteht und gut heisst. Wir fangen schon mal an. Ein Telekommunikationsunternehmen wird den Anfang machen und GRB ecocredits als Bezahlung akzeptieren. Alle anderen werden auf dem Fuss folgen.
Ich freue mich schon darauf, in meiner Funktion als GRB Managerin die Rechnungen für öffentliche Shareholder Kommunikation zu bezahlen.
7.4.08 10:18


Heute hab ich meine Bewerbung für das GRB Manageramt abgeschickt>

Mein Name ist Monika Hoy. Ich bin Mutter zweier erwachsener Töchter und tief verwurzelt in der deutschen Umweltschutzbewegung. Ich lebe zur Zeit in der äthiopischen Hauptstadt Addis Ababa.
Seit 2003 studiere ich die evolutionäre Ökonomie der Global Reserve Bank und liebe ihre Grosszügigkeit. Ich bewundere die multifunktionale, elegante Einfachheit des GRB Designs, dem man nicht ansieht, dass über 60 Jahre wissenschaftliche Arbeit darin steckt.
Von Herzen möchte ich dem grossen Visionär und technischen Designer der GRB danken: John Pozzi, der meine Augen für Freiheit und Fülle öffnete.
Seit 2004 spiele ich mit dem Gedanken, wie es wäre, GRB Managerin zu sein. Ich kann mir vorstellen, dass ich mich für den Job eigne, aber auf das Wissen und die Unterstützung der Shareholder angewiesen bin. So viele wunderbare Ideen warten auf Finanzierung, ich werde das Geld dafür freigeben, wenn wir die GRB starten. Als GRB Managerin wäre ich verantwortlich für das Kommunikationskonto und für das Umrechnungskonto. Vom Kommunikationskonto werden alle Rechnungen für öffentliche Telekommunikation bezahlt. Mit Geld vom GRB Umrechnungskonto werden wir die Träume der Shareholder von einer schönen, friedlichen Weit verwirklichen. Ich freue mich darauf, den Geldfluss in Ökosystemerneuerung und erstklassige Telekommunikation für alle zu lenken. Darum bewerbe ich mich für das GRB Manageramt.
Ich hab Spass an Wettbewerb und daran, Geld für qualitativ hochwertigen Service auszugeben. Geld ist eine grossartige Erfindung. Es macht Menschen glücklich, Geld zu bekommen und im Fluss zu sein. Mit Geld können wir unsere Bedürfnisse nach Autonomie und Sicherheit erfüllen.
Im GRB System wird die Person für das Manageramt online durch laufendes Feedback der Shareholder bestimmt. Das heisst. wenn die Managerin Mist baut oder ihre Macht missbraucht, wird sie von einem Tag zum anderen ersetzt.
Das GRB Manageramt ist ein Ehrenamt ohne Gehalt. Die Managerin ist also auf die finanzielle und persönliche Unterstützung der Shareholder angewiesen. Jeder Mensch wird als GRB Shareholder geboren. Wer sich als Shareholder registriert, kann www.grb.net seine/ihre Website nennen und an der Wahl für das GRB Manageramt teilnehmen.
5.4.08 09:44


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