ICH SAG DEN UNTERGANG AB ...
 



ICH SAG DEN UNTERGANG AB ...
  Startseite
    Leben und Leute
    Gefühle und Bedürfnisse
    Mutter Erde
    über Geld
    Global Reserve Bank
    Fragen
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


http://myblog.de/lemonika

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Ich will zurück nach Deutschland

Als zur zeit einzige deutschsprachige Global Reserve Bank Sachverständige plane ich, Ausbildungen zum GRB Communicator in Deutschland anzubieten.
Hierfür suche ich einen Partner in Berlin mit ökonomischem Background. Er sollte sich präzise in Deutsch und Englisch ausdrücken können, beweglich, verantwortungsbewusst und begeisterungsfähig sein sowie über Organisationstalent verfügen. Musikalisches Talent, Kenntnisse in Apple Macintosh und Gewaltfreier Kommunikation sind erwünscht.
Die GRB ist ein telekom-basiertes ökologisches Weltwirtschaftssystem, an dem seit 1945 von unabhängigen Wissenschaftlern gearbeitet wird. www.grb.net
28.3.08 10:40


Besuch aus Kanada

Keinen Flughafen hab ich so oft betreten wie Bole International Airport in Addis Ababa, meistens um Besucher abzuholen. Wenn man kein Flugticket hat, muss man den Ausweis vorzeigen und für fünf Birr eine Eintrittskarte kaufen, um ins Flughafengebäude eingelassen zu werden. Gestern Abend war es mal wieder soweit: Mit dem Ethiopian Airlines Flug Nr. 451 aus Kairo kam Nimo Hussein an, unser Geschäftsbesuch aus Kanada. (Zusammen mit meinem 23jährigen äthiopischen Geschäftspartner Miki vertrete ich die kanadische University of Windsor in Äthiopien, wir eröffneten im Sommer 2007 unser Büro und rekrutieren seitdem Studenten für Windsor.)
Von Nimo wusste ich lediglich, dass sie somalischer Abstammung und Muslim ist. Auf unsere Website hatte sie ein Portraitfoto mit Kopftuch von sich gestellt, Miki behauptete, sie sei dick. Ich fand es gewagt, von ihrem Portraitfoto Schlüsse auf ihre Statur zu ziehen, aber er hatte recht und erkannte sie sofort, als sie auftauchte. Strahlend, warmherzig und redselig drückte sie mich an ihren grossen weichen Busen, als sie uns bemerkte.
Nimo arbeitet als Marketing Managerin für unsere Partnerfima Higher Edge in Toronto. Sie hat im November einen jamaikanischen Rasta geheiratet, der seine zehn Jahre alten Dreadlocks abgeschnitten hat und zum Islam konvertiert ist, um von Nimos Familie aufgenommen zu werden. Kann ich verstehen, Nimo ist ein sehr warmherziges und liebevolles Wesen und sicher eine Lebensgefährtin zum Wohlfühlen. Nimo, die seit ihrem 15. Lebensjahr in Kanada lebt, ist ihrer bisherigen Walheimat überdrüssig geworden und hat vor, mit ihrem Paul nach Äthiopien umzusiedeln, dem verheissenen Land der Rastas.
An diesem Wochenende wird unser Büro geöffnet sein. Wir haben zwei Zeitungsanzeigen geschaltet, um Nimos Besuch anzukündigen, bei mehreren Schulen geworben und unsere Website weisst ebenfalls auf Nimos Besuch hin. Mal sehen was passiert...
8.3.08 08:38


Wir sind bedürfnisgesteuert

Alles was wir denken, fühlen oder tun, ist bedürfnisgesteuert. Das behauptet Marshall Rosenberg, der Begründer der Gewaltfreien Kommunikation. Ich hab es jahrelang an mir beobachtet und bestätige diese Behauptung.
Wann immer ein Bedürfnis nicht erfüllt ist, denke ich unangenehme Gedanken und fühle mich gelangweilt, traurig, hilflos, müde etc.. Solange mein Bedürfnis unerfüllt bleibt, bin ich ziemlich unausstehlich. Erfüllte Bedürfnisse machen mich zufrieden, glücklich, erleichtert...
Ein anschauliches Beispiel aus dem Bereich der körperlichen Bedürfnisse: Ich muss meine Exkremente loswerden und kein Klo ist in der Nähe. Wenn in dieser Situation jemand mit mir über das Wetter in Afrika reden will, reagiere ich wahrscheinlich ungehalten. Ich kann mich nicht wirklich auf etwas anderes konzentrieren, bis ich Erleichterung finde.

Ähnlich, aber subtiler geht es im Bereich der sozialen, mentalen oder spirituellen Bedürfnisse zu. Ist zum Beispiel mein Bedürfnis nach Sicherheit unerfüllt, spüre ich vielleicht innerliche Unruhe und meine Gedanken drehen sich im Kreis, fehlt mir Autonomie, so bin ich womöglich gereizt und urteile "die sind doch alle total doof" über meine Kunden.

Eines der stärksten menschlichen Bedürfnisse ist das Bedürfnis nach Sinnhaftigkeit. Wer ein sinnloses Leben führt, ist unzufrieden. Ich vermute, das ist der Grund, warum Afrikaner glücklicher sind als Deutsche. Hier in Äthiopien leben die Menschen in sozialen Verbänden und sorgen füreinander. In Deutschland sieht es anders aus, hier beschäftigen sich die Leute überwiegend damit, dem Geld hinterherzulaufen, um ihr Sicherheitsbedürfnis zu erfüllen. In Deutschland braucht an ne warme Wohnung, um zu überleben, in Äthiopien tut´s auch ne selbstgebaute grasgedeckte Bambushütte.

Monika Hoy behauptet, dass die Bürger reicher Industrienationen zufriedener und glücklicher wären, wenn sie einer sinnvollen Aufgabe nachgingen. Im GRB System kümmern sich die Shareholder auf vielfältige Weise um das Wohlergehen des Planeten und dienen damit dem Leben und der Allgemeinheit. Mehrere Grundbedürfnisse werden durch die neuen Regeln erfüllt: durch das tägliche Einkommen sind Sicherheit und Autonomie gewährleistet, Kreativität und Sinnhaftigkeit, Identität, Zugehörigkeit und Beteiligung sind gefordert in der Aufgabe als GRB Shareholder.
7.3.08 09:02


Global Reserve Bank

Ziele

Die Global Reserve Bank (GRB) ist das Modell eines ökologischen Weltwirtschaftssystems. Der über Nacht mögliche Übergang zur Global Reserve Bank über die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich führt zu einer Umstrukturierung der Weltwirtschaft von industrieller Ökonomie zu ökologischer Ökonomie. Die GRB soll mittels öffentlicher Telekommunikation die Entstehung einer wohlhabenden globalen Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Natur bewirken.

In der GRB Charta ist der Übergang in das ökologisch orientierte Weltwirtschaftssystem anhand der anfänglichen und fortlaufenden Kapitalverteilung festgelegt. Die GRB tilgt mit Systemstart sofort alle nationalen Staatsschulden und finanziert groß angelegte UN Programme zur Erneuerung von Ökosystemen.

Organisation

Die Global Reserve Bank bildet ein globales Telekommunikations-Netzwerk, das alle Individuen, die Natur, kommerzielle Betriebe und Spitzentechnologie miteinander verknüpfen soll. Die GRB ist als Unternehmen der gesamten Menschheit konstruiert. Als GRB Shareholder fungiert jedes Individuum als verantwortlicher Miteigentümer der Bank. Die Shareholder regieren die GRB in direkter Demokratie via Internet und entscheiden u. a. über die im System vorhandene Geldmenge und die prozentuale Verteilung der Bankeinnahmen.

Aufgaben

Aufgabe der GRB ist die Erneuerung der irdischen Ökosysteme und Finanzierung einer lückenlosen globalen Telekommunikationsgemeinschaft. Die im System vorhandene Geldmenge bewertet das Ökosystem-Vermögen an Luft, Wasser, Erdboden, Klima, Artenvielfalt etc. Die Global Reserve Bank produziert die Weltwährung ecocredit und dient als gebührenfreies Clearinghaus für die ausschließlich in Echtzeit stattfindende finanziellen (ecocredit-) Transaktionen. Gewerbe- und Shareholderkonten werden mit einer ecosystem impact charge (Umweltbelastungsgebühr) belastet, dadurch verdienen alle GRB Shareholder laufendes Einkommen sowie öffentliche Telekommunikation. GRB Shareholder investieren einen bestimmten Prozentsatz ihres GRB Einkommens in die Erneuerung von Ökosystemen. Die Shareholder bestimmen online über die in der GRB Reserve vorhandene Geldmenge durch laufende biometrisch verschlüsselte Abstimmung.

Telekommunikation

Um die vitale Zirkulation der elektronischen Währung ecocredit, direkte Demokratie und öffentliche Shareholder Kommunikation zu garantieren, werden vom GRB Kommunikationskonto sämtliche Kosten für Shareholder Telekommunikation bezahlt und weltweit uneingeschränkter Service bereitgestellt. Das transparente GRB Kommunikationskonto wird von der Person des GRB Manager verwaltet.

GRB Manager

Die Person des GRB Manager soll laufend auf unbestimmte Zeit durch Shareholder Mehrheit bestimmt werden und das GRB Kommunikationskonto im Auftrag der Shareholder verwalten. Die Person des GRB Manager betreut ebenfalls das GRB Umrechnungskonto bis zu dessen Auflösung und setzt die Höhe der Umweltbelastungsgebühren auf Shareholderkonten und Gewerbekonten fest.

Geschichte

Von 1945 bis 1970 recherchierte die World Economic Organisation (W.E.O.) unter der Leitung von Arthur Shaw, um die Knappheitskonstruktion der neoklassischen Ökonomie zu widerlegen und die globale Fülle an Nahrung zu beweisen. Im November 1973 veröffentlichte das Jahrbuch “Transactions of the New York Academy of Sciences” das Ergebnis der 20jährigen Forschungsarbeit über die globale Suffizienz (Copionics) unter dem Titel “Implications of an Alternative World Exchange System” von Donald Sposato and Arthur Shaw. Von 1977 bis 1985 arbeiteten Artur Shaw und John Pozzi zusammen. Seit Arthur Shaws Tod im Jahre 1985 entwickelt John Pozzi in Eigeninitiative auf der Grundlage von Copionics die World Resource Bank, aus der 1995 die Global Resource Bank und 2006 die Global Reserve Bank hervorgingen.
6.3.08 10:56


Könnte ´n Lied werden

Wir brauchen Geld, um die Natur zu schützen,
wir brauchen Geld, um Schwächere zu stützen.
Wir brauchen Geld, die Meere zu entgiften,
wir brauchen Geld, um Frieden anzustiften.
Wir brauchen Geld für´n lebenswertes Leben,
wir brauchen Geld, um davon abzugeben.

Wir brauchen Geld, um Schulden abzuzahlen,
als Ende aller Qualen, um Wände zu bemalen.
Wir brauchen Geld, den Wahnsinn zu beenden,
wir brauchen Geld, der Dinge Lauf zu wenden.
Wir brauchen Geld, um Hunger auszurotten,
wir brauchen Geld, um Panzer zu verschrotten.

Wir brauchen Geld, das sauber ist wie Licht,
Geld das dem Leben dient: Leute, jetzt ist Schicht!
Monopoly ist out, wir ticken endlich richtig,
Wir spiel´n nach neuen Regeln, und jeder Mensch ist wichtig.
Wir ha´m das Recht zu lieben, wir ha´m das Recht zu leben,
wir ha´m das Recht echt frei zu sein, zu nehmen und zu geben.

Wir brauchen Geld, den Globus aufzuräumen,
wir brauchen Geld zum Faulenzen und Träumen.
Wir brauchen Geld, um Bäume anzupflanzen,
wir brauchen Geld zum Wohl des Grossen Ganzen.
Wir brauchen Geld, um ruhig einzupennen,
wir brauchen Geld, um nicht dem Geld hinterher zu rennen.

Wir brauchen Geld, um Felder anzulegen,
wir brauchen Geld, um uns´re Welt zu pflegen.
Wir brauchen Geld, das allen Freude bringt,
wir brauchen Geld, das nicht zum Himmel stinkt.
Wir brauchen Geld, das sauber ist wie Licht,
Geld das dem Leben dient: Leute, jetzt ist Schicht!
Monopoly ist out, wir ticken endlich richtig,
Wir spiel´n nach neuen Regeln, und jeder Mensch ist wichtig.

Wir ha´m das Recht zu lieben, wir ha´m das Recht zu leben,
wir ha´m das Recht echt frei zu sein, zu nehmen und zu geben.

Wir brauchen Geld, um Gärten zu gestalten,
wir brauchen Geld, um Fone frei zuschalten.
Wir brauchen Geld, um Kunst zu finanzieren,
wir brauchen Geld, um Häuser zu verzieren.
Wir brauchen Geld, um Schulen zu betreiben,
wir brauchen Geld um uns nicht aufzureiben.

Wir brauchen Geld für eine warme Wohnung,
wir brauchen Geld für Kekse zur Belohnung.
Wir brauchen Geld, um uns zu therapieren,
um uns zu integrieren, um uns zu informieren.
Wir brauchen Geld für Brot und Zigaretten,
wir brauchen Geld, im Internet zu chatten.

Wir brauchen Geld, von A nach B zu fahren,
wir brauchen Geld, um Schönheit zu bewahren.
Wir brauchen Geld, das quicklebendig ist und lacht,
wir brauchen Geld, das fliesst und Freude macht.
6.3.08 08:09


Geschichte der GRB

Parallel zur Entwicklung des Internet wird seit über 60 Jahren das Modell der Global Reserve Bank entworfen. Bis zu den heute neun Artikeln der GRB Charta, dem ausgereiften Modell eines ökologischen Telekom-Weltwirtschaftssystem, führt eine Spur zurück bis ins Jahr 1945. Dr. Arthur Shaw, ein New Yorker Rechtsgelehrter und Begründer der World Economic Organization W.E.O., begann in jenem Jahr des globalen Neubeginns seine 25jährige Forschungsarbeit an der Fülle unseres Planeten. Es gelang ihm und der W.E.O., die natürliche Effizienz der Erde als mathematisch prüfbares Faktum zu beweisen. Shaws brennendes Anliegen war aufzuzeigen, dass das bestehende, an Knappheit orientierte Weltwirtschaftssystem als überholtes Modell von einem auf der produktiven Fülle des Planeten gegründeten System abgelöst werden müsse. Die W.E.O. wies nach, dass die Natur weit mehr als genug Nahrung produziert, um alle Erdbewohner zu ernähren. Weil aber ein großer Teil der Menschheit nicht dafür bezahlen kann, verhindern die Regeln des bestehenden Wirtschaftssystem eine sinnvolle Verteilung. Die Umsetzung der neuen ökonomischen Regeln würde laut Berechnung der W.E.O. den Welthandel in 10 Jahren um 300% steigern, das armutsbedingte Bevölkerungswachstum durch Abschaffung der Armut stoppen und den Weltfrieden sichern.
Der ökonomische Ansatz Arthur Shaws war inspiriert von natürlichen Kreisläufen wie dem CO2-Sauerstoff Austausch zwischen Pflanzen und Tieren. Hier fand er eine harmonische Zirkulation, die alle Beteiligten profitieren und wachsen lässt, von Shaw "Free Flow Exchange" betitelt.
Im November 1973 veröffentlichte das wissenschaftliche Jahrbuch “Transactions of the New York Academy of Sciences” die 58seitige, von Shaw und dem Mathematiker Donald Sposato verfasste Abhandlung "Implications of an Alternative World Exchange System”. Die evolutionäre Idee einer Weltwährung, die die lebenserhaltenden Produkte unseres Planeten bewertet, wurde zur Grundlage der heutigen Global Reserve Bank.
Zwei Jahre nach der Veröffentlichung traf Arthur Shaw in Key West mit dem weit gereisten New Yorker Geschäftsmann John Pozzi zusammen, der sich in Florida aufhielt, um Immobilien zu kaufen. Pozzi war von Kindheit an vom Thema Geld fasziniert, hatte die Welt bereist und auf allen Kontinenten den Geldfluss beobachtet. Shaws Idee eines den Reichtum der Natur bewertenden Finanzsystems begeisterte ihn, die beiden Männer waren fortan unzertrennlich und arbeiteten unermüdlich an der Verbesserung und Bekanntmachung des Modells. John und Arthur gingen bei den Vereinten Nationen in New York ein und aus und warben unermüdlich auf Konferenzen für die neue ökonomische Weltordnung. Alle Ausgaben bezahlten sie aus eigener Tasche, angespornt von ihrer Überzeugung, das richtige zu tun. Unterdessen wurden mehr und mehr Massenvernichtungswaffen hergestellt, Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit und Umweltverschmutzung nahmen zu und in Drittweltländern verhungerten täglich tausende von Menschen.
Als der betagte Arthur Shaw im Sommer 1985 verstarb, übernahm John Pozzi volle Verantwortung als technischer Designer der neuen Weltordnung, wie sein Mentor war er besessen von der Idee. Damals stand fest, dass jeder Mensch als Anteilseigner der "World Resource Bank" mit 100.000 "Global Dollars" kapitalisiert werden sollte. Alle drei Monate schickte Pozzi per Post ein Rundschreiben an eine Liste von ca. 3.000 Individuen und Organisationen in aller Welt.
Noch bevor das erste Mobiltelefon auf den Markt kam, entwarf er den "telecommunicator", ein Medium, mit dem die Shareholder ihre elektronischen globalen Dollars durch Anwahl einer gebührenfreien Telefonnummer überweisen sollten. Für jede Geldbewegung auf privaten oder Gewerbekonten sollte das Einnahmenkonto der Bank Überweisungsgebühren abzwacken. Ende der neunziger Jahre erkannte John, dass solche Gebühren den Geldfluss bremsen, im Zuge des zunehmenden Umweltbewusstseins kam er auf die Idee einer Umweltbelastungsgebühr als einziger Einnahmequelle der "Global Resource Bank". Die Bankeinnahmen sollten für die laufenden Ausgaben der Bank für Shareholder Telekommunikation aufkommen und voll kapitalisierten Shareholdern ein laufendes Einkommen sichern. 1996 kaufte John Pozzi die Domain www.grb.net und veröffentlichte sein Werk im Internet. Jeden Tag fuhr er fort mit der Ausarbeitung des damals Global Resource Bank genannten Modells. Im Jahre 2000 bewertete er im zweiten Artikel der GRB Charta den Planeten Erde mit der sechzehnstelligen Summe von sechs Billarden ecocredits, basierend auf der Zahl der damaligen Weltbevölkerung von sechs Milliarden Menschen, die allesamt Anteilseigner sein sollten. Per Erdenbürger hatte er 300.000 ecocredits veranschlagt, die jedem frisch gebackenen GRB Shareholder über einen Zeitraum von 20 Jahren in Tagesraten ausgezahlt werden sollten. Die zunehmende Elektronisierung inspirierte Pozzi schliesslich zu weiteren massgeblichen Ergänzungen. Die biometrische Signatur eines jeden GRB Shareholders würde bei der Registrierung des persönlichen Shareholderkontos vom System gespeichert, weder Name noch Adresse wären nötig, ecocredits würden einfach mittels Daumenabdruck oder Irisscan bewegt. Die Umstellung vom bestehenden auf das GRB System soll von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel organisiert werden, indem über Nacht alle nationalen Währungen auf ecocredit umgerechnet werden. Die Schulden sämtlicher Staaten werden vom GRB Umrechnungskonto beglichen und Riesensummen bereitgestellt, um für die gesamte Menschheit erstklassige Telekommunikation zu kaufen und massiv in Ökosystem-Erneuerung zu investieren. Die bestehenden Wirtschaft macht Geld durch Zerstörung, in der GRB Ökonomie wird Geld durch Erneuerung produziert. Saubere Luft und Gewässer, Artenvielfalt und Umstellung auf saubere Energieversorgung etc. erhöhen den Wert des Planeten und damit die ecocredit-Summe in der GRB Reserve, dem Polster für kommende Generationen.
Die vollcomputerisierte globale GRB-Gemeinschaftschaft soll in direkter Demokratie die Bankangelegenheiten regeln. Jeder Shareholder bewertet durch Beobachtung der eigenen unmittelbaren Umwelt den Wert des Planeten, ausgehend von sechs Billiarden ecocredits am Tag der Umstellung. Das was ich vor meiner Haustür vorfinde, sind meine sechs Billiarden; nach einem Jahr GRB rieche ich bessere Luft, höre ich mehr Vogelgesang und sehe mehr Grün. Ich nehme meinen Computer und bewerte auf der GRB Shareholder Feedback Website den Istzustand des Planeten mit vielleicht 6,2 Billiarden ecocredits. Ausser mir geben noch viele viele andere Erdenbürger ihre Bewertung ab, und der Zentralcomputer ermittelt pausenlos den Durchschnitt aller Bewertungen, so dass die Zahl permanent in Bewegung ist.
Auf gleiche Weise wird über die Aufteilung der Bankeinnahmen an das GRB Kommunikationskonto und die Shareholderkonten entschieden, während Änderungen der GRB Charta und die Wahl der Person für das GRB Manageramt eines Mehrheitsentscheids bedürfen. Das GRB Manageramt ist ein unbezahltes Ehrenamt, die Managerin oder der Manager verwaltet das transparente GRB Kommunikationskonto und bestimmt die Höhe der Umweltbelastungsgebühren, die im 24 Stunden Rhythmus von allen privaten Shareholderkonten und Gewerbekonten abgebucht werden. Die Umweltbelastungsgebühr auf Shareholderkonten wird aus dem durchschnittlichen ökologischen Fussabdruck aller Menschen ermittelt, Gewerbe stufen sich ein für niedrige, mittlere oder hohe Belastung. Da alle GRB Gewerbekonten transparent sind und von jedem Shareholder online eingesehen werden können, werden Schwindel und Korruption erheblich erschwert.
Laut GRB Charta wird jeder Mensch als GRB Shareholder mit einem unveräußerlichen Anteil der Bank geboren und bezieht tägliches Einkommen. Durch Feedback und Mehrheitsbeschlüsse per Internet regieren die Shareholder die Bank. Der anfängliche Vermögenswert der GRB von sechs Billiarden ecocredits bewertet den Ist-Zustand unseres Planeten. Mit zunehmender Gesundung der irdischen Ökosysteme steigt der ecocredit-Wert der Bank. GRB Shareholder übernehmen Verantwortung für ihre Umwelt und investieren laufend einen Prozentsatz ihres GRB Einkommens in die Regenerierung von Ökosystemen. Die Kaufkraft der Währung ecocredit ist in der Charta festgelegt und das System sorgt durch einen raffiniert einfachen Mechanismus dafür, dass nur eine bestimmte Geldmenge per capita zirkuliert, damit werden Inflation und Deflation ausgeschlossen.
5.3.08 10:45


Das musste mal gesagt werden

„Human beings act like machines who´s function is to make money. This is absolutely wrong. The purpose of making money is the happiness of humankind, not the other way round. Humans are not for money, money is for humans. We need enough to live, so money is necessary.“ (Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama)

Menschen verhalten sich wie Maschinen, deren Funktion darin besteht, Geld zu machen. Das ist absolut falsch. Geld sollte gemacht werden mit dem Zweck, die Menschheit glücklich zu machen, nicht anders herum. Menschen sind nicht für das Geld da, Geld ist für Menschen. Wir brauchen genug um zu leben, deshalb ist Geld notwendig.
5.3.08 08:16


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung