ICH SAG DEN UNTERGANG AB ...
 



ICH SAG DEN UNTERGANG AB ...
  Startseite
    Leben und Leute
    Gefühle und Bedürfnisse
    Mutter Erde
    über Geld
    Global Reserve Bank
    Fragen
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


http://myblog.de/lemonika

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Vom Teetrinken in Berlin

Seit einigen Tagen besuche ich jeden Tag das Tschaikowsky Teehaus in Berlin. Ich bildete mir ein, von grünem Tee etwas zu verstehen, aber hier lernte ich, dass ich keinen Schimmer hatte.
Die Teestube fällt kaum auf beim Vorbeigehen und ist der absolute Insider Tip. Man kann dort zur Zeit noch keine Teeblätter kaufen, lediglich Tee trinken und hausgemachtes, ungewöhnliches Gebäck essen, zum Beispiel israelische vegane Anisplätzchen oder arabische Leckereien aus Nüssen und Schokoladencreme.
Das Angebot von über 160 Teesorten umfasst vor allem ein breites Spektrum von Grüntees. Keiner davon ist aromatisiert, es sind alles exquisite Spezialitäten mit sehr individuellen eigenen Aromen.
Weil die Wahl schwer fällt, habe ich mich dazu entschlossen, alle Sorten zu probieren, eine pro Tag. Ich fing an mit den chinesischen "Drachenaugen", einem Tee mit natürlichem Raucharoma. Am nächsten Tag wurde mir ein Tee serviert, dessen Geschmack mich zunächst an Gurken erinnerte, ab der zweiten Tasse schmeckte er dann so, als ob er gesüßt wäre. Am dritten Tag trank ich einen chinesischen Sencha und heute ist ein anderer chinesischer Grüntee namens "Yu Ye" an der Reihe."
Nachdem man einen Tee gewählt hat, passiert folgendes: Einer der drei hübschen jungen Teemeister wäscht eine großzügige Portion der Blätter mit warmem Wasser und bringt sie sodann an den Tisch zum Beschnuppern. Dann werden drei Gegenstände gebracht: ein kleines japanisches Keramikkännchen mit den Teeblättern, es fasst den Inhalt einer Schale. Ein halber Liter wohl temperiertes gefiltertes Wasser in einer Thermoskanne und eine schlichte weisse Porzellanschale. Man gießt Wasser aus der Thermoskanne in das Kännchen, lässt den Tee eine halbe Minute ziehen und gießt ihn ab in die weiße Schale. Genießen! Diesen Vorgang wiederholt man solange, bis das Wasser aufgebraucht ist. Eine solche Portion mit vier bis fünf Aufgüssen kostet zwischen 2,30 und fünf Euro.
Es lohnt sich, ehrlich, und das Gebäck ist ebenfalls umwerfend.
Die Teestube öffnet täglich außer Montags von 14 bis 24 Uhr ihre Tür und ist nur 4 Tram-Stationen vom Alexanderplatz entfernt im Kiez Prenzlauer Berg. Man nimmt die M4 und steigt an der Station Hufelandstraße aus. Das Tee-Kunsthaus Tschaikowsky befindet sich in der Käthe-Niederkirchner-Straße 15. Wer mit dem eigenen Laptop kommt, darf auch das freie Wireless LAN benutzen.
18.5.08 16:58
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


mey / Website (18.5.08 17:02)
Klingt echt, als sollte ich da mal vorbeischauen.
Wie bist du dazu gekommen?
Liebe Grüße, Mey.


/ Website (18.5.08 17:38)
empfehlen kann ich in Berlin auch die Tadschikische Teestube.


(18.5.08 18:07)
Ich war auf dem Holpitality Club Beachcamp, da hat einer der Teemeister gratis Tee ausgeschenkt. Ich mochte ihn sofort gut leiden, er hat eine schöne, liebevolle Ausstrahlung. Oh Mey, dein Blog ist ja wunderschön!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung